Wissen zu stromlosen Magnetfeldern
Schmerzlinderung bei Post-Polio mit Magnetfeldtherapie?
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Schmerzlinderung bei Post-Polio mit Magnetfeldtherapie?

Schmerzlinderung bei Post-Polio-Syndrom

Studie bestätigt Wirksamkeit von permanenten Magnetfeldern
Zum Thema Schmerzlinderung beim Post-Polio-Syndrom zeigt eine Doppelblind-randomisierte Pilotstudie interessante Ergebnisse hinsichtlich der Magnetfeld-Therapie-Anwendung. Auch in der Interaktion von magnetischen Feldern mit biologischem Gewebe legen die Wissenschaftler neue Erkenntnisse dar.

Das Post-Polio-Syndrom ist eine Folgeerscheinung einer Poliomyelitis-Erkrankung, die häufig erst später im Leben auftritt. Das klinische Bild äußert sich meist spezifisch, zum Beispiel mit ansteigender Muskelschwäche bei bereits betroffenen bzw. nicht betroffenen Muskeln oder mit Muskelzuckungen. Auch unspezifische Symptome wie Müdigkeit und Schmerzen können dabei auftreten.

Weniger Schmerzen mit wechselpolare Perament-Magneten?

Die Pilotstudie von 1997 zum Thema Schmerzlinderung beim Post-Polio-Syndrom von C Vallbona, CF Hazlewood , G Jurida belegt interessante Ergebnisse hinsichtlich der Magnetfeld-Therapie-Anwendung sowie der Interaktion von magnetischen Feldern mit biologischem Gewebe. Durchgeführt wurde die Studie in einem großen Rehabilitationskrankenhauses mit 50 Patienten mit diagnostiziertem Postpolio-Syndrom, die über Muskel- oder arthritische Schmerzen berichteten.

Beide Studiengruppen (aktive Magnete und nicht-aktive Magnete) waren hinsichtlich Geschlechtes, Rasse, Gewicht, Alter und der Art des behandelten Schmerzes identisch. Es wurden der Mittelwert und die Standardabweichung der Schmerz-Scores vor und nach der Applikation in den beiden Gruppen ausgewertet. Der Score vor der Behandlung der beiden Gruppen war fast identisch. Jedoch gab es einen hochsignifikanten Unterschied zwischen den Vor- und Nachbehandlungs-Scores in den beiden Gruppen. Die Empfänger von den aktiven wechselpoligen Magnetfolien berichteten über viel weniger Schmerz als die Gruppe, die inaktiven Folien trug.
 

Ergebnis von Permanent-Magnete bei Post-Polio-Syndrom

Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass permanent-magnetische Felder von einer Intensität von 300 – 500 Gauss (umgerechnet: 30 – 50 mT) wirksam sind. Sie führen bei Postpolio-Patienten zu einer deutlichen und sofortigen Schmerzlinderung. Diese signifikante und schnelle Schmerzlinderung, die von ihren Patienten berichtet wurde, konnten sie sich nicht erklären. Ihrer Meinung nach könnte der Effekt aus einer lokalen und direkten Veränderung der Schmerz-Rezeptoren resultieren. Es ist aber auch möglich, dass es eine indirekte Reaktion im Schmerzrezeptor in den zerebralen kortikalen oder subkortikalen Gebieten oder eine Veränderung der Freisetzung der Enkephaline im Retikulum gibt.

Sie stellen zudem fest, dass magnetische Felder in signifikanter Weise mit biologischem Gewebe interagieren. Der exakte Mechanismus dieser Interaktion der magnetischen Felder mit biologischem Gewebe, der in einer funktionalen Änderung resultiert, ist allerdings noch unbekannt.

Mehr Informationen zu Studien und permanenten Magnetfeldern und Kleinschen Feldern findest du hier.

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