Wissen zu stromlosen Magnetfeldern
Statische Magnetfelder (stromlose) bei chronischen Besckenschmerzen
Foto: Adobe Stock – staras

Statische Magnetfelder (stromlose) bei chronischen Besckenschmerzen

Statische Magneten bei chronischen Beckenschmerzen

Doppelblind-Pilotstudie belegt Wirksamkeit
Chronischer Beckenschmerz (CPP) ist meist definiert als nicht zyklischer Schmerz von mindestens sechs Monaten Dauer. Dieser ist oft so stark, um eine Behinderung zu verursachen oder beansprucht medizinischer Hilfe am Becken, der vorderen Bauchwand oder im Nabelbereich, dem unteren Rücken oder Gesäß.

In einer Doppelblind-Pilotstudie wurde 2002 die Wirksamkeit statischer Magnetfelder bei der Behandlung von chronischen Beckenschmerzen untersucht durch Messung der Veränderungen in Schmerz und Behinderung. Ziel der Studie war es, die Wirksamkeit der statischen Magnetfeldtherapie zur Behandlung chronischer Beckenschmerzen (CPP) durch Messung von Veränderungen der Schmerzlinderung und Behinderung zu bestimmen. 32 Patienten mit CPP absolvierten eine zweiwöchige und 19 Patienten eine vierwöchige randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Behandlung in einer gynäkologischen Klinik. 

Aktive (50 mT) oder Placebo-Magnete wurden 24 Stunden am Tag auf die Triggerpunkte im Abdomen appliziert. Insgesamt 41 Patientinnen wurden zwei bzw. vier Wochen an den abdominellen Triggerpunkten mit wechselpoliger Magnetfolie 24 Stunden am Tag mit 50 mT bzw. Placebos behandelt. Als Ergebnismaße dienten der Schmerzindex: McGill Pain Questionnaire, der Pain Disability Index und die Clinical Global Impressions Scale.

Ergebnis der Magnetfeld-Anwendung bei Beckenschmerzen

Das Ergebnis von Candace S Brown, Frank W. Ling, Jim Y Wan und  Arthur A. Pilla wurde mit anerkannten Frage-Algorithmen für Schmerz und Behinderung dokumentiert. Die Verfasser kamen zu dem Schluss, dass diese Therapie signifikant die Behinderung verbessert und den Schmerz reduzieren kann, wenn die Magnete dauerhaft getragen werden. In der Kommentierung gaben sie den Prozentsatz der schmerzreduzierten Patientinnen, denen aktive Magnete appliziert wurden, mit 22 Prozent an.

Die Ergebnisse wurden mit den Studien von den Wissenschaftlern Colbert, Vallbona und Collacot, die hier auch besprochen wurden, verglichen. Dabei wurde durchaus eine Vergleichbarkeit in der Schmerzreduzierung festgestellt. Patienten, die aktive Magnete erhielten und eine 4-wöchige doppelblinde Behandlung abgeschlossen hatten, hatten einen signifikant niedrigeren Schmerzbehinderungsindex (P < 0,05), einen deutlich geringeren Schweregrad der klinischen Gesamteindrücke (P < 0,05) und eine deutlich geringere Verbesserung der klinischen Gesamteindrücke (P < 0,05). Außerdem erzielten sie bessere Ergebnisse als diejenigen, die Placebo-Magnete erhielten und identifizierten ihre Behandlung jedoch eher richtig (P < 0,05).

So kann geschlussfolgert werden, dass die Statische Magnetfeld-Therapie (SMF-Therapie) die Behinderung erheblich verbessert und Schmerzen gelindert werden können, wenn Patienten mit CPP vier Wochen lang kontinuierlich aktive Magnete tragen. Die Wirksamkeit der Verblindung ist jedoch beeinträchtigt.

Mehr Informationen zu Studien und permanenten Magnetfeldern und Kleinschen Feldern findest du hier.

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