Möchtest Du auch die Leistung deiner Mitochondrien verbessern? Dann hast du bereits etwas erkannt, was viele Menschen noch nicht wissen. Denn: Mitochondrien sind unsere wichtigsten Energielieferanten und werden deshalb Zellkraftwerke genannt. Sie sind maßgeblich beteiligt an Stoffwechselprozessen, Hormonproduktion, Immunabwehr, an Entgiftungsvorgängen und sogar an Nervenzellen im Gehirn. Jede Sekunde Deines Lebens versuchen sie für Deine Gesundheit zu sorgen.
Nur leider verlieren unsere Mitochondrien mit der Zeit an Aktivität oder wurden womöglich beschädigt. Dann fühlen wir uns beispielweise schneller müde, schlapp, antriebslos, haben Stimmungsschwankungen und werden deutlich anfälliger für Krankheiten. Was Deine Mitochondrien lebenslang stärkt, und warum gerade die sogenannten Kleinsche Felder eine Verbesserung Deiner Mitochondrien (Zellkraftwerke) bewirken, erfährst Du in diesem Artikel.
Was sind Mitochondrien und warum sind sie wichtig?
Jeder gesunde Mensch besitzt Milliarden von Mitochondrien, die Energie produzieren. So viel Energie braucht unser Organismus, zum Beispiel in Muskeln, im Gehirn oder auch unserer Leber. In nahezu jeder Zelle haben wir ein paar Hundert bis paar Tausend dieser Kleinst-Kraftwerke. Besonders viele Mitochondrien finden wir etwa in Herzmuskelzellen. Auch da arbeiten sie Tag und Nacht für unsere Gesundheit, vorausgesetzt, sie sind selbst gesund und nicht geschwächt oder zerstört. Ohne die Energie aus den Mitochondrien ist kein Leben für uns möglich – nichts in uns würde funktionieren.
Als Schlüssel zur Gesundheit gilt dabei: Erstens wie viele Mitochondrien noch im Alter in Deinem Körper existieren und zweitens, wie gut sie dann noch funktionieren. Genau nach diesen zwei Kriterien bemisst sich beispielsweise unsere Fitness, Leistungsfähigkeit oder auch Dein Grad an Erschöpfung, Müdigkeit und Abwehrkraft.
Geschädigte Mitochondrien spielen daher auch eine Rolle bei der Entstehung von Krankheiten wie Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes), Autoimmunerkrankungen und Krebs sowie neurodegenerativen Erkrankungen. Walter Neupert aus der Abteilung für Zellbiologie am Biomedizinischen Centrum der Ludwig-Maximilians-Universität bezeichnet Mitochondrien nicht nur als unsere Energiekraftwerke, sondern sogar als „Achillesferse der Zelle“.
Die Mitochondrien-Aufgaben sind vielfältig wie z.B. wird die Energie in den Mitochondrien aus Sauerstoff und Nahrung gewonnen. Vereinfacht ausgedrückt wird bei der Atmung der Zelle der Sauerstoff verbrannt und daraus Energie für unseren Körper in den Mitochondrien bereitgestellt. Diese Energie nennt sich biochemisch Adenosintriphosphat (ATP).
Was sind Symptome, wenn Mitochondrien schlappmachen?
Für Deinen Körper hat es auf Dauer fatale Folgen, wenn Zellkraftwerke stark geschwächt sind, gar ganz ausfallen oder zu wenig ATP (Energie) ausschütten. Die Symptome, die bei einer eingeschränkten Funktion der Mitochondrien auftreten können, sind oft nicht leicht definierbar, denn letztlich handelt es sich um Energiemangel.
Folgende Anzeichen und Symptome können auf geschwächte Mitochondrien (ATP-Mangel) hindeuten:
- Abgeschlagenheit, chronische Müdigkeit und Erschöpfung (Fatique-Syndrom-Symptome)
- wenig bis keine Ausdauer - lange Erholungszeiten
- geringe Aufmerksamkeitsspanne, Konzentrationsstörungen, Nervosität
- Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungssymptome wie Antriebslosigkeit
- Verhärtete Muskulatur z.B. Nacken, Rücken, Waden oder in den Armen
- häufig Kopfschmerzen, Migräne, Nackenmyalgien, Schwindel
- Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen)
- erhöhte Empfindlichkeit gegen Lärm, Licht, Hektik
- nach Verletzungen und Erkrankungen langsame Regeneration
- plötzlich auftretende Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Verdauungsprobleme (Durchfall, Verstopfung)
- mitochondriale Erschöpfung (bis hin zum eigenen Krankheitsbild Mitochondriopathie)
Was schwächt Mitochondrien – Ursachen?
Die Ursachen und Belastungen, die deine Mitochondrien schwächen, können von Mensch zu Mensch je nach Lebensumfeld sehr unterschiedlich sein. Folgende Faktoren können eine schwache Mitochondrien-Funktion begünstigen oder sogar Mitochondrien schädigen:
- zu wenig Sauerstoff
- mangelnde Durchblutung
- unausgewogene Ernährung, fehlende Vitalstoffe (z.B. Mineralien und Vitamine)
- zu wenig Bewegung
- ungesunde Lebensgewohnheiten (z. B. chronischer Stress)
- Umweltgifte
- Alkohol oder Nikotin
- Krankheiten
- steigendes Alter
- wenig oder schlechter Schlaf
- psychologische Belastungen (z.B. Depressionen)
- einige Medikamente (z.B. bestimmte Antibiotika)
Für unsere Körperenergie heißt das konkret: Weniger oder nicht ausreichend Energie (ATP) wird an die Zellen weitergegeben, wodurch Erschöpfung, Beschwerden oder Krankheiten begünstigt werden. All das nimmt Einfluss auf die Mitochondrien und damit auf unseren Körper in Sachen Vitalität und Leistungsfähigkeit, denn die volle Mitochondrien-Funktionsleistung ist nicht mehr gewährleistet.
Welche Krankheiten stehen in Verbindung mit schlecht funktionierenden Mitochondrien?
Es sind zahlreiche Faktoren und Erkrankungen, die begünstigt werden, wenn Deine Mitochondrien-Funktion eingeschränkt ist. Die Forschungen dazu laufen aktuell auf Hochtouren wie beispielsweise beim Krebs. Gerade bei vielen Krebsarten ist der Zellstoffwechsel umprogrammiert, um so das Tumorwachstum zu fördern.
Die Mitochondrien-Forschung des Max-Planck-Instituts (Verlinkung: https://www.mpg.de/14230564/age_jb_2019) zeigt beispielsweise, dass Tumorzellen, die unter sauerstoff- oder nährstoffarmen Bedingungen wachsen, sogar bestimmte mitochondriale Proteine abbauen und dadurch ihre Mitochondrien neu programmieren können. Die Erforschung dieses Vorgangs verspricht neue erfolgreiche therapeutische Ansätze bei schwer zu behandelnden Krebsarten wie beispielsweise dem Bauchspeicheldrüsenkrebs. Es zeichnet sich ab, dass es besonders vorteilhaft für Mitochondrien ist, die Zellen im Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen (guter Durchblutung) zu fördern.
Folgende Krankheiten stehen mit mangelnder Leistung der Mitochondrien in Verbindung:
- Alzheimer
- Autoimmunerkrankungen
- Herzmuskelerkrankungen
- Bluthochdruck
- Herz-Kreislauf-System: niedriger Blutdruck, Belastungsluftnot, Herzrasen
- Epilepsie
- Fibromyalgie bzw. Muskelschwäche, Gelenk- und Rückenschmerzen
- Muskelschmerzen und beschleunigter Muskelabbau
- Neuropathische Schmerzen
- Chronisches Müdigkeits- und Erschöpfungssyndrom (CMS = Fatigue-Syndrom)
- Chronische Kopfschmerzen
- Hormonelle Störungen
- Sehstörungen, Schleier- und Verschwommensehen, Lichtempfindlichkeit
- nächtliches Zuschwellen der Nase, Fließschnupfen
- Tinnitus
- Infektanfälligkeit
- Schilddrüsenerkrankungen
- Reizdarm-Beschwerden
- Unterzuckerung, ständiges Hungergefühl
Laut Experten kann es bei uns Menschen aufgrund gestörter Prozesse in den Mitochondrien zu folgenden Veränderungen kommen:
- massiven Vitalstoffverlusten (chronischer Vitamin-B12-Mangel)
- verminderte Bildung von Gehirnbotenstoffen wie Schlafhormonen (Melantonin) mit Folge von Schlafstörungen
- gesteigerter Bildung von giftigen Stoffwechselprodukten
- Störung und Schädigung von Nervenzellen
- eingeschränkter körpereigener Entgiftung
- ungünstige Ablagerungen (die durch nitrosativem Stress entstehen, die der Körper als fremd erkennt und danach sogenannte Antikörper bildet)
- gesteigerter Entzündungs-Anfälligkeit (Entzündungen wiederum erhöhen den nitrosativen Stress, der gesundheitsschädlich ist)
Zell-nitrosativer Stress ist häufig die Ursache von Multisystemerkrankungen mit Mangel- und Vergiftungserscheinungen, ausgelöst durch aggressive Stickstoffmonoxid Radikale. Dies kann zu z.B. mutierten Mitochondrien führen und dies wiederum zu Autoimmunerkrankungen. Denn: Mitochondrien verfügen sogar über eine eigene Erbsubstanz, der mitochondrialen DNA (mtDNA). Diese ist wesentlich sensibler als das Erbgut der Zelle. Entstehen darin Mutationen, können diese sich gegen unsere gesunden Zellen richten, was wiederum ein Grund für die Entstehung von Autoimmunkrankheiten sein kann.
Mitochondriopathie – was ist das?
Die Mitochondriopathie bezeichnet eine Störung der Energiegewinnung in den Zellen bzw. in ihren Mitochondrien. Die an der Atmungskette der Zelle beteiligten Eiweiße (Proteine) sind durch Genmutationen nicht funktionsfähig, wodurch dem Körper nur wenig Energie zur Verfügung gestellt werden kann.
Darunter leiden vor allem verschiedenste Körperregionen und Funktionen wie das Gehirn oder die Augenmuskeln. Abhängig davon, welche Proteine der Mitochondrien verändert sind und wie schwer, entstehen unterschiedliche Beschwerden wie Muskelschwäche oder Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Krampfanfälle oder gar Erblindung.
Eine Mitochondriopathie ist vererbbar, entsteht häufig aber auch ohne erbliche Vorbelastung (sekundäre Mitochondriopathie genannt) wie zum Beispiel durch giftige Umwelteinflüsse. Eine Mitochondriopathie kann also (von der Mutter) vererbt werden oder spontan, ohne erbliche Vorbelastung, entstehen und auch dann weitervererbt werden.
Behandlung von Mitochondriopathie
Diagnostiziert werden kann die Mitochondriopathie durch die Krankengeschichte der Familie, körperliche Untersuchungen, Blutwerte, Muskelzellbiopsie oder einer Erbgutanalyse. Bei der Mitochondriopathie ist bisher nur eine Behandlung des Körperzustands und der Symptome möglich. Nach derzeitigem Stand der Forschung gilt die Mitochondriopathie bis heute als noch nicht heilbar. Die Prognose hängt ab von:
- wie rasant die Erkrankung fortschreitet
- in welchem Alter die ersten Symptome vorkommen
- wie heftig mögliche Krampfanfälle sind
Die Lebenserwartung und Zustand des Körpers sowie die Lebensqualität lassen sich jedoch mit gezielten Behandlungsmethoden deutlich verbessern. Grundsätzlich gilt: Je früher die Krankheit in Erscheinung tritt, desto stärker und schwerer ist der Verlauf in der Regel. Ziel der Mitochondrien-Behandlung ist es, die Beschwerden zu lindern und eventuelle Komplikationen zu verhindern. Je nach Symptomen kommen verschiedenste Therapieverfahren zum Einsatz wie Medikamente (z.B. bei Krampfanfällen), Diäten, Physio-, Ergotherapie oder Logopädie sowie Kleinsche Felder als wechselpolare Magnetfeldtherapie.
Es werden immer mehr Zusammenhänge und neuere Behandlungsansätze deutlich, was genau die Mitochondrien stärkt. So werden bei Mitochondriopathie intensiv der Ernährungs- und Bewegungstherapie- und Kältetherapieansatz verfolgt sowie der guten Sauerstoff- und Durchblutungstherapie wie bei den Kleinschen Feldern. Nachweisbar steigern diese zudem direkt die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien. Die wirksamen Behandlungswege entscheiden mit darüber, wie schnell die Erkrankung fortschreitet und wie stark sie sich ausprägt.
Was stärkt Mitochondrien?
Mit einer ausgewogenen Ernährung mit viel basenbildendem Gemüse, sowie Mangan, B-Vitaminen, Magnesium, Selen, Vitamin C und ausreichender täglicher Bewegung wie Ausdauertraining kannst Du Deine Mitochondrien täglich stärken mit:
• Intervallfasten, Fasten, Kalorienrestriktion (wenig Kohlenhydrate, Zucker, Industrieweizen)
• durch Kälte- (kalte Güsse, Kneippen oder Eisbaden) und Höhentraining
• Rotlicht (stärkt gerade ältere Mitochondrien und Sehkraft)
• Schlafen auf Kleinschen Feldern
Mitochondrien lassen sich also durch eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise leistungsfähig halten. Auch das Schlafen auf Kleinschen Feldern ist für viele ein einfacher Weg, nachts während der Regenerations- und Reparaturzeit des Körpers die Mitochondrien effektiv zu stärken.
Warum stärken Kleinsche Felder die Mitochondrien?
Kleinsche Felder verbessern die Durchblutung und damit die Versorgung der Zellen durch Anlieferung von mehr Sauerstoff und Nährstoffen. Gleichzeitig fördern sie durch die durchblutungsfördernde Wirkung die Entgiftung von Stoffen, die Mitochondrien belasten. Wie gut Kleinsche Felder auf die Mitochondrien wirken, haben Wissenschaftler bereits belegt.
In der
Pilotstudie zeigt die Mikrobiologin und Mitochondrien-Forscherin Prof. Dr. Brigitte König, dass sich bei allen Studienteilnehmern die Anzahl der Mitochondrien durch Schlafen auf Kleinschen Feldern bereits nach nur zwölf Wochen im Durchschnitt verachtfacht haben. König: „Den genauen Mechanismus kennen wir noch nicht. Wir wissen aber, dass Kleinsche Felder auf die Mitochondrien positiv einwirken. Das führt zu einer besseren Energieleistung der Zellen. Damit kann auch der Sauerstoff besser verarbeitet werden und zusätzlich, dass es auch die Durchblutung fördern kann, kann mehr Sauerstoff an die Zellen herantransportiert werden.“
Warum stärken Kleinsche Felder die Mitochondrien?
Die in diesem Artikel genannten Labor-Ergebnisse von König belegen außerdem, dass die ATP-Produktion in den Mitochondrien signifikant angestiegen ist – nämlich im Durchschnitt von rund 70 auf erstaunliche 99,58 Prozent. Das ist ein enormer Energiezuwachs wie Wissenschaftler bestätigen. Diese Ergebnisse sind künftig auch für die Bewältigung von Krankheiten von besonderem Interesse.
Insgesamt zeigen sie, dass die Anwendung der Kleinschen Felder als spezielle Form einer stromlosen Magnetfeldtherapie einen sehr positiven Effekt auf Mitochondrien-Funktionen haben. Das wiederum stärkt die Abwehrkräfte gegen Krankheiten beziehungsweise wirkt sich aufbauend auf Vitalität und Gesundheit aus.
Dazu König: „Also da wir wissen, dass die Kleinschen Felder auf die Mitochondrien einwirken, und die Mitochondrien verantwortlich sind für sehr viele Krankheiten, können wir schlussfolgern, dass sie sicherlich bei Durchblutungsstörungen wirken, bei Nervensystem-Beschädigungen, bei metabolischem Syndrom, bei Herzerkrankungen, bei Wundheilungsstörungen. Das ist sicherlich ein Effekt, andere werden es sicherlich auch noch sein, die wir noch nicht kennen.“